Die Rezept-Auswahl für Gerichte mit Auberginen ist enorm: In Griechenland landen sie im Moussaka, in Frankreich im Ratatouille, in Italien in der Caponata, und in der Türkei lässt sie den Imam in dem Gericht Imam Bayildi aus den Latschen kippen, beziehungsweise in Ohnmacht fallen – so die präzise Übersetzung. Fällt dir was auf? Sie werden immer gegart. Darf man eigentlich eine Aubergine roh essen? Ist das eine gute Idee und wie schmeckt das überhaupt?

Aubergine roh essen: Die Fakten

Fans der dunkel-violetten Eierfrucht müssen jetzt tapfer sein, denn sie hat nichts, wirklich nichts, auf einer Rohkostplatte zu suchen. Wähle bitte eine andere Möglichkeit, die Auswahl ist enorm: Backen, braten, befüllen, dünsten, dämpfen, grillen, überbacken – alles ist ok. Nur roh essen solltest du sie nicht. Selbst Rohköstler streichen die Segel, beziehungsweise rühren eine Marinade an, in der sie Madame Aubergine einlegen. Damit du nicht traurig bist, kannst du demnächst diese tollen Auberginen-Gerichte zubereiten:

Neben den bekannten violetten Auberginen gibt es auch weiße, grüne und sogar gestreifte Sorten. Aber auch diese solltest du auf keinen Fall roh verspeisen. Warum, erfährst du jetzt.

Die ganz einfache und kurze Erklärung

Die Nachtschattengewächse enthalten Solanin. Das ist ein Pflanzengift. Und dies verursacht in der Regel heftige Bauschmerzen. Weitere unschöne Nebenwirkungen können Durchfall, Erbrechen und Übelkeit sein. Solanin-haltige Lebensmittel müssen grundsätzlich mehrere Minuten erhitzt werden. Denn durch das Erhitzen wird Solanin abgebaut. Dies gilt auch für Phasin-haltige Lebensmittel, wie etwa grüne Bohnen. Deshalb wissen wir: Auberginen roh essen ist keine gute Idee.

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