Ob als Vorspeise, Beilage oder Hauptgericht: Linsen sind zart, leicht und gesund. Lange galt die Hülsenfrucht als klassische Zutat der Arme-Leute-Küche. Dies hat sich geändert. Mittlerweile sind sich Hobby- und Sterneköch*innen einig: Das Super-Food ist ungemein vielseitig und unglaublich lecker. Nur diese Frage spaltet die Fans: Linsen einweichen – muss das sein? Wir klären auf.

Linsen einweichen oder nicht – das ist hier die Frage

In vielen Rezepten liest man, dass getrocknete Linsen von dem Kochen in reichlich Wasser eingeweicht werden müssen. Manche Rezepte verlangen sogar, die kleinen braunen Power-Hülsen 12 Stunden ins kalte Wasser zu legen. Das muss aber nicht sein. Warum du dir die Zeit sparen und Linsen auch ganz spontan zubereiten kannst, erfährst du nun.

Linsen – gesunder und unkomplizierter Genuss

Hast du zum Beispiel Appetit auf eine klassische Linsensuppe, dann werfe braune Tellerlinsen in einen Topf mit angemessener Wassermenge. Verwöhne sie mit einem Lorbeerblatt und koche sie etwa 20 Minuten. Dann sind sie fast weich. Gebe nun die restlichen, gedünsteten Zutaten hinzu, und schon bald ist die Linsensuppe fertig. Hast du sie vorher eingeweicht, zerfallen sie rasend schnell. Das Ergebnis: Fad schmeckende Linsen von matschiger Konsistenz. Schau dir doch mal eine Linse an. Sie ist klein und zart. Linsen mögen keine stundenlangen Wasserbäder. Das gleiche gilt nicht nur für Tellerlinsen, sondern auch für Puy-Linsen, Berglinsen sowie rote und gelbe Linsen. Lust auf Linse bekommen? Wir habe die besten Rezepte:

Interessierst du dich generell für Zutaten, deren Eigenschaften sowie Tipps für die Zubereitung? Besuche doch mal unsere Kochschule. Dann schaue dir doch mal diese Beiträge an:

So, nun viel Freude beim Linsen kochen. Und denk dran: Linsen einweichen war gestern!